2008 Kenia

Kenia September 2008


08.09.2008

Wir sind morgens um 05:50h Ortszeit in Mombasa gelandet. Nach den üblichen Formalitäten und der Zollkontrolle wartete draußen auch schon unser Fahrer vom Hotel. Die Fahrt war ereignislos, irgendwie hat sich in Mombasa und Likoni nichts verändert. Lediglich die Straße nach Ukunda ist deutlich besser geworden. Noch ein kurzer Stopp an der Barclays Bank und dann ab ins Hotel. Wir bekamen noch ein gutes Frühstück und haben dann unseren Bungalow bezogen. Danach sind wir erstmal auf die Liege gefallen und haben geschlafen. Das Hotel war ziemlich leer, wir kamen uns vor, als ob wir einen Privatstrand hätten. Gegen Abend kam dann auch die Nachricht, dass wir unseren Bungalow nicht zur Safari räumen müssen.

09.09.2008

Heute war direkt frühes Ausstehen angesagt. Der Fahrer holte uns um 07:00h ab. Am Flugfeld erklärte mir ein Mitarbeiter des Fluglatzes, dass wir noch eine Flughafengebühr von je 300ksh entrichten müssten. Ich vermutete zwar den Versuch an unser Geld zu kommen, bekam aber eine ordnungsgemäße Quittung des Flugplatzes. In dem kleinen Flughafengebäude waren 3 Minishops untergebracht. Von denen aber keiner seine Ware an den Passagier bringen konnte. Unser Flug, der um 08:00h starten sollte erreichte Ukunda erst um 08:30h. Auf alle ging es gegen 09:00h los und wir verbrachten langweilige zwei Stunden in dem kleinen Flieger. So langweilig sollte jeder Flug sein! Der dritte Stopp in der Mara war dann auch unsere „Haltestelle“. Peter, unser Guide, wartete bereits auf uns und hieß uns herzlich willkommen. Wir starteten direkt zu unserer ersten Pirsch und bekamen auch direkt einen Geparden und ein wenig später unseren ersten Leo für dieses Jahr zu Gesicht. Im Camp angekommen bezogen wir erstmal unser Zelt und aßen dann ein leckeres Mittagessen. Anschließend haben wir noch etwas ausgespannt bevor es auf die zweite Pirsch ging. Während dieser Pirsch gerieten wir in ein schweres Gewitter. Obwohl Peter und ich uns beeilten, den Jeep zu schließen, waren wir pitschnass. Wir beobachteten einen Geparden bei seiner vergeblichen Jagd und trafen nach dem Regen noch auf ein Löwenrudel. Zurück im Camp genossen wir die erste Kübeldusche unseres Lebens und stellten dabei fest, dass unsere Befürchtungen unzutreffend waren. Das Wasser reichte locker aus! In der Lounge genossen wir gut gekühlte Getränke und anschließend im Speisezelt ein hervorragendes Menü. Nach dem Essen blieben wir noch etwas in der Lounge und sind beizeiten schlafen gegangen. Da es dunkel war brachte uns der Askari, ein Maasai zu unserem Zelt. Wir gaben ihm den Spitznamen Santa Claus, da er eine rote Mütze mit weissem Bommel trug. Die Betten waren klasse, endlich mal keine weichen Matratzen!

10.09.2008

Wieder war frühes Aufstehen angesagt. Wir hatten vor dem Frühstück einen Termin mit einem Ranger und einem Maasai um eine ausgedehnte Fußpirsch durch das Reservat zu machen. Major, unser Zeltboy, weckte uns rechtzeitig und brachte uns je eine kleine Thermokanne mit heißer Schokolade und Kaffee. So gestärkt konnten wir dem Marsch getrost entgegensehen. Während der Pirsch hielten sich die Tiere zwar sehr auf Abstand, da der Maasai viele kleine Silberplättchen an seiner traditionellen Kleidung hatte und daher klingelte. Wir lernten dafür eine Menge über die Art, wie die Ranger Fährten lesen. Außerdem wurden uns noch diverse Pflanzen und ihre Anwendungsgebiete erklärt. Später, schon wieder im Jeep, trafen wir noch einige Hyänen beim Schlammbad. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es auf eine weitere Pirsch. Wir kamen an dem frischen Riss eines Geparden vorbei, der diesen aber bereits den Geiern überlassen hatte. Etwas weiter trafen wir den Geparden mit einem ansehnlichen Kugelbauch. Aus irgendwelchen Gründen schien er aber sehr nervös zu sein und konnte sich nicht richtig entspannen. Ein kleines Ende weiter trafen wir auf eine Büffelherde, die es sich zwischen einigen Büschen bequem gemacht hatte. Dort konnte man neben den Büffeln sehr schön die Madenhacker bei der Arbeit beobachten. Etwas später präsentierte uns Peter noch den Höhepunkt des heutigen Tages, einen Serval, der ein wenig durch die Gegend stromerte. Er beäugte uns erst neugierig und zog dann einfach weiter seines Weges. Auf dem Rückweg zum Camp begegneten wir noch einigen Hyänen, die sich in einer Pfütze abkühlten und wohl hofften, dass Schlammbad würde noch helfen. Nach einem leckeren Essen und ein wenig Ruhe ging es am Nachmittag wieder raus. Wir trafen auf einige Zebramangusten, Giraffen und sehr viele Vögel, bevor uns der Regen einholte. Kurz nachdem wir den Wagen geschlossen hatten trafen wir auf zwei nasse Katzen die sich so gut es ging vor dem Regen schützen wollten. Man konnte ihnen richtig den Unmut über die unwillkommene Dusche ansehen. Zum Abschluss der Pirsch trafen wir noch auf eine Löwenmutter mit drei Kleinen, die anscheinend auf einem Abendspaziergang mit ihren Kids war. Ganz ohne Scheu gingen sie dicht an unserem Auto vorbei und bescherten uns wunderschöne Einblicke in löwische Erziehung. Später im Camp genossen wir einige Getränke und ein vorzügliches Abendessen. Auf die Dusche haben wir aus Rücksicht auf Major verzichtet. Er brachte uns aber noch unsere kleinen Taschenlampen aus dem Zelt, damit wir unseren Heimweg auch finden konnten. Auf die Frage nach unseren Wünschen für den nächsten Morgen erklärten wir ihm noch, dass wir um diese Zeit noch nicht in der Lage wären etwas zu uns zu nehmen und gingen wenig später ins Bett.

11.09.2008

04:30 wecken, oh Mann ist das früh und dunkel!

Da wir uns eine dreiviertel Stunde später bereits mit Peter treffen mussten, war etwas Eile angesagt. Als wir dann auf dem Airstrip ankamen, waren unser Abholkommando nicht da. So brachte Peter uns zur Fig Tree Logde, wo sich die Basis befindet. Nach einigem hin und her wurden wir dann zum Startplatz gebracht und warteten auf das große Abenteuer. Dann ging es endlich los: Unsere erste Ballonfahrt startete! Nachdem alle in dem Korb untergebracht waren (16 Passagiere und ein Pilot) wurden wir noch eingewiesen und schon hob der Ballon ab. Sanft schwebten wir über die Weite der Mara. Lediglich wenn der Brenner gezündet wurde, hatte ich immer das Gefühl es riecht nach verbrannten Haaren. Wir fuhren in wechselnden Höhen zwischen 20m und 100m. Wir genossen die Aussicht und einen schönen Sonnenaufgang. Die Tiere unter uns zeigten sich völlig unbeeindruckt von diesem Riesen über ihnen. Lediglich der Brenner sorgte für den einen oder anderen kurzen Galopp. Auch nicht mehr, als wenn man neben den Herden steht und den Motor startet. Nach etwa einer Stunde setzte der Pilot zur Landung an. Wir wurden in die „Landing Position“ beordert und dann schleifte der Korb auch schon über den Boden. Als wir zum Stillstand kamen neigte sich der Korb gefährlich zur Seite. Der Pilot warf sein ganzes Gewicht in die Waagschale, konnte aber das Kippen des Korbes nicht verhindern. So lagen wir also wie die Schildkröten auf dem Rücken. Während die Mannschaft den Ballon zusammen packte, wurden wir zum Frühstücksplatz gefahren. Dort wurden wir dann mit Champagner, frischen Rühreiern, Kaffee und allem was man sich zum Frühstück wünscht verwöhnt. Lediglich die allgegenwärtigen Fliegen waren recht lästig. Während der anschließenden Pirsch trafen wir auf eine Horde Strauße und ein Löwenpärchen in den Flitterwochen. Etwas weiter lag ein Leo malerisch am Flussufer. Später enthüllte sich uns das Geheimnis eines erfolgreichen Guides: Eine Hyäne mit Funkhalsband. Nun wussten wir also wer hier wirklich immer die Tiere aufspürt und über Funk an die Fahrer meldet. Nachdem wir Peter wieder getroffen hatten, fuhren wir nochmal zu dem Leo und begegneten dabei noch einem Milchuhu. Weiter fanden wir noch einen Giraffenkindergarten und konnten die Fütterung eines Jungadlers beobachten. Wieder zurück im Camp erlebten wir das Übliche: Sehr aufmerksame, freundliche Mitarbeiter, ein leckeres Mittagessen, motzende Tischnachbarn (zu wenig Tiere, Durchfall) und ein paar schöne Stunden bei herrlichem Vogelgeschwitscher. Die Nachmittagspirsch bescherte uns einige Begegnungen mit Vögeln und Löwen sowie den beeindruckenden Anblick eines tropischen Gewitters. Zurück im Camp haben wir geduscht und uns dann einen sehr netten Abend gemacht. Nadeem Omar von Sunworld war aus Nairobi gekommen und brachte uns das bestellte Buch mit. Leider weigerte er sich, von uns das Geld anzunehmen. Es war ein Willkommensgeschenk von Sunworld. Auf alle Fälle entwickelte sich eine sehr angenehme, informative Unterhaltung über Sunworld, Kenia, unseren Urlaub, Gott und die Welt. Zwischenzeitlich bekamen auch die anderen Gäste die gewünschten Sachen.

12.09.2008

Endlich mal nicht so früh aufstehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück brachen wir zu einer Ganztagspirsch auf. Nach einigen großen und kleinen Vögeln trafen wir auf drei Löwenmänner, von denen nur einer in der Stimmung war sich zu bewegen. Was für eine faule Bande! Etwas weiter trafen wir einen Geparden, der gerade sein Frühstück beendete. Wir überquerten dann den Talek und fuhren weiter in Richtung Mara. Bis zum Mittag trafen wir einen Hammerkopf, einige Löwen am Abgrund und einen Leo, der klassisch im Baum lag und alle Viere von sich streckte. Dort blieben wir eine ganze Zeit. Während wir weiter hofften, dass der Leo mal ein wenig tiefer käme, sahen wir noch eine Löwenschwanzmanguste. Etwas später erbarmte sich dann der Leo und kam tatsächlich auf den unteren Ast und bot uns ganz großes Kino, kratzen, Katzenbuckel usw. Nach einer guten Stunde brachen wir wieder auf und trafen auf einige halbwüchsige Löwen. Diese ließen sich nicht von uns stören und trieben ihre Spielchen. Weiter Richtung Mara begegneten wir noch ein paar Büffeln. Unter einer kleinen Akazie legten wir die Mittagspause ein. Peter hatte sogar Stühle und einen Tisch dabei. Außerdem gab es neben dem Lunchpaket auch gut gekühlte Getränke. Ein paar Zebras beäugten uns neugierig aus sicherer Entfernung. Nach dem Mittag sind wir dann zügig weiter Richtung Mara gefahren. Am Mara angekommen begegneten wir vor allem Flusspferden, aber auch einem Krokodil und mehreren Zebras, sowie vielen Vögeln. Als wir uns langsam auf den Rückweg machten, begegnete uns noch ein Schabrackenschakal. Ein gutes Stück weiter sahen wir auch einige Elefanten. Kurz danach erhielt Peter einen Anruf von William, dem Manager des Camps. Wir sollten uns beeilen, die Flüsse stiegen durch den Regen rasant an. Peter lies sich davon aber nicht sonderlich beeindrucken und verweilte mit uns noch einige Zeit bei einem weiteren Leo auf einem Baum. Etwa eine Stunde später sahen wir dann noch eine Servalmutter mit zwei Halbwüchsigen. Leider war das Licht zu der Zeit schon recht schwach, was Fotos deutlich erschwerte. Kurz danach überquerten wir dann erst einen Fluss und später noch einen weiteren. Welcher der Beiden jetzt der Talek war kann ich nicht sagen. Peter erklärte uns, dass wir weiter oben die Flüsse gekreuzt haben, bevor sie sich vereinigen. Auch so stand das Wasser bereits kurz unter den Scheiben. Wir haben aber keine nassen Füße bekommen. Nachdem wir also glücklich wieder auf der richtigen Seite waren suchte Peter einen schönen Platz für unseren Sundowner aus. Bei einer Flasche Taittinger und einigen Erdnüssen genossen wir eine schöne Abenddämmerung in freier Wildbahn. Gegen 20:00 waren wir zurück im Camp und schritten zum Abendessen. Nach einem, wie gewohnt, köstlichen Mahl wollten wir uns noch das eine oder andere Bier bzw. Cocktail in der Lounge genießen. Peter (der Kellner) hinderte uns aber daran den Tisch zu verlassen. William wollte noch eine Ansprache halten. Also blieben wir sitzen. Dann hörten wir Trommel aus Richtung der Küche. Aha, Maasaitanz! Die Jungs kamen dann auch ins Speisezelt und führten, unterstützt von den Angestellten, ihren Tanz auf. In der oberen Ecke des Zeltes erschien der Koch in vollem Ornat und mit einem Kuchen bewaffnet. Es hatte also anscheinend jemand Geburtstag. Zum Ende des Tanzes kamen dann alle zu mir und brachten ein „Happy Birthday“ in Englisch, Deutsch und Swahili. Der Koch stellte die Torte vor mir ab, auf der stand: „Happy Birthday Fischer“. Ich war puterrot und konnte mich nur bedanken. Immerhin lag mein Geburtstag schon knapp zwei Monate zurück. Mr. Omar hatte Annettes Ausführungen über unsere Ballonfahrt anscheinend missverstanden: Es war zwar mein Geburtstagsgeschenk, aber ein verspätetes. Auf alle Fälle war dies die gelungenste Überraschung, die ich seit langem erlebt habe.

13.09.2008

Unser letztes Frühstück im Camp. Schade, dass die schöne Zeit schon vorbei war. Wir starteten also zu unserer letzten Pirsch und wurden sogar von den Tieren noch verabschiedet. Zuerst fanden wir eine Familie Schabrackenschakale Vier Kleine und etwas abseits ein ausgewachsenes Tier. Die Vier spielten, etwa 3m vom Auto entfernt, fangen. Einer der vier war sogar so neugierig, dass er bis auf wenige Zentimeter ans Auto herankam und uns in Augenschein nahm. Etwas später kam dann das zweite Elterntier mit einem Vogel als Beute. Da ging dann die Jagd erst richtig los. Ein herrlicher Anblick. Nach einer guten halben Stunde erlahmte dann der Spieltrieb etwas und es kehrte Ruhe bei der Familie ein. Wir zogen dann auch weiter und trafen einen Geparden der einen Ducker gerissen hatte. Nachdem der Gepard satt war überließ er den Rest den Geiern, die schon begierig warteten. Kurze Zeit später kam dann noch ein Schakal dazu, anscheinend eines der Elterntiere von vorher. Nun war es auch langsam Zeit zur Abreise. Peter brachte uns zum Airstrip von wo aus wir wieder nach Diani Beach flogen.

14.09.2008

Für heute waren wir mit den Kindern und Betreuern des Tsimba Childrens Home im African Pot in Ukunda verabredet. Dort wollten wir einfach einen schönen Tag miteinander verbringen und zusammen Spass haben. Pünktlich um 10:00 kam dann auch Matano mit der ersten Fuhre. Wir wurden von Allen sehr herzlich begrüßt. Danach fuhr Matano wieder los um den Rest zu holen. Gegen 11:00 waren dann auch alle da und los ging der Spass. Da es leider regnete haben wir erstmal einige Ballons aufgeblasen und auf dem Rasen „Volleyball“ gespielt. Später kam dann die Sonne raus und wir konnten endlich baden gehen. Die Kinder waren sehr schnell im Wasser und nicht so schnell wieder bereit rauszukommen. Trotz zitternden Lippen wurde steif und fest behauptet, ihnen wäre nicht kalt. Zum Mittagessen wurden wir dann von den afrikanischen Sitten überrascht. Kurz bevor das Essen aufgetragen wurde, kam eine Kellnerin und brachte Wasser und eine Schüssel zum Händewaschen. Matano erklärte mir, dass es nicht üblich sei Besteck zu verwenden und deswegen wurden halt die Hände vorher gereinigt. Nach dem Essen kam die Kellnerin wieder, diesmal mit Wasser und Spülmittel. Etwas später haben wir dann „Iss Schokolade mit Messer und Gabel“ gespielt. Anfangs lief es etwas schleppend an, aber nachdem die Kinder die Regeln richtig begriffen hatten, gab es kein halten mehr. Sie haben mit ihrem lebhaften Spiel das gesamte Lokal unterhalten. Nach Spiel durften die großen nochmal ins Wasser und die Kleinen spielten noch ein wenig Ball. Zum Schluss trat noch eine Artistentruppe auf. Danach war für alle die Heimreise angesagt. Insgesamt hatten wir alle einen herrlichen Tag verlebt.

15.09.2008

Dieser Tag diente völlig der Entspannung. Die morgendliche Runde der Colobos wurde auf den Chip gebannt, danach ein ausgiebiges Frühstück und dann ab in die Sonne. Den ganzen Tag mit faulenzen verbracht. Nach dem Abendessen hatten wir noch eine nette Unterhaltung mit einem Paar aus Wien, welches wir im Bush Camp kennen gelernt hatten.

16.09.2008

Nach dem Frühstück mal schnorcheln gegangen. Ich war aber noch zu früh draußen. Es war einfach noch zu viel aufgewirbelter Sand im Wasser. Wieder zurück am Strand habe ich mir für Donnerstag ein Boot gechartert. Mal sehen ob die Stelle, an die er mich bringen will, es wirklich wert ist. Am Nachmittag sind wir dann in das neue Einkaufszentrum von Diani gefahren. Ist recht nett. Vor allem der Supermarkt ist sehr gut sortiert. Eine der Boutiquen hatte eine recht außergewöhnliche Auswahl.

17.09.2008

Nach einem späten Frühstück ging es erstmal wieder auf die Liege. Matano holte uns dann um 12:00h ab um mit uns erst zum Heim und anschließend zur WAA Boarding School zu fahren. Im Heim habe ich dann Matano und Rosie erklärt wie sie zukünftig bitte die Fotos verkleinern und uns schicken sollen. Danach haben wir noch den neuen Workshop und den Spielplatz in Augenschein genommen. Langsam nimmt es Form an. Später fuhren wir zur WAA. Erst wurden wir von der Direktorin empfangen und später konnten wir dann auch Wangare sehen. Sie führte uns noch durch die Schule. Es sind zwar trotz Privatschule immer noch 56 Kinder in einer Klasse, aber der Stoff war recht anspruchsvoll und die Lehrer machten einen engagierten Eindruck.

18.09.2008

Raus zum Schnorcheln. Von wegen er bringt mich zu einer tollen Stelle. Nur raus zur Sandbank, da ist noch ein kleines Areal in dem man etwas zu sehen bekommt. Aber außer einigen Fischen und Seeigel gibt es dort auch nicht mehr viel. Am Nachmittag haben wir uns mit Sheldricks Familie im Ushago getroffen. Anschließend sind die beiden Frauen noch shoppen gegangen und wir Männer haben um unser Geld gefürchtet. Wobei ich für mich noch ein Paar Safariboots gekauft habe.

19.09.2008

Essen, sonnen, faulenzen, kurz alles was der Entspannung dient.

20.09.2008

Heute auch hauptsächlich gefaulenzt. Jetzt habe ich mich mal zwei Stunden in die Sonne gelegt und mir direkt einen leichten Sonnenstich geholt. Abends dann ins Ali Babours Cave. Lecker Essen und ein gutes Weinchen dazu. Lohnt sich doch immer wieder.

21.09.2008

Essen, sonnen, faulenzen, kurz alles was der Entspannung dient. Gegen Abend haben wir schon unsere Sachen so weit es ging gepackt. Außerdem lagen wir recht früh im Bett. Naja. Die Nacht war kurz...

22.09.2008

Der Tag war grausam. Wir sind um 01:30 MESZ aufgestanden. Dann kurz die restlichen Sachen in den Koffer und um 02:30h Abfahrt zum Flughafen. Beim Einchecken haben sie mir dann noch meine neuen Boots aus dem Koffer gestohlen. Auf alle Fälle war erstmal Warten angesagt. Die Maschine kam schon mit einer Stunde Verspätung in Mombasa an. Dann Weiterflug nach Sansibar. Dort wieder längerer Aufenthalt. Einer der Bordcomputer hatte sich verabschiedet. So kamen wir dann glücklich um 21:30h nach weiteren zweieinhalb Stunden Autofahrt zuhause an. Zum Glück hatte ich am nächsten Tag noch Urlaub.